Anschreiben

Das Verfassen eines Bewerbungs-Anschreibens ist für die meisten Bewerber eine große Hürde. Es geht darum, sich selbst zu verkaufen, die eigenen Fähigkeiten anzupreisen und positive Persönlichkeitsmerkmale in den Vordergrund zu stellen. Das ist vielen Menschen unangenehm. Anstatt sich selbst zu sehr zu loben – „Eigenlob stinkt“ wie der Volksmund sagt – verkaufen sie sich lieber unter Wert und bleiben so womöglich hinter weniger bescheidenen Bewerbern zurück.

Zuerst einmal das Wichtigste: Obwohl das Bewerbungs-Anschreiben bei einer Bewerbung ganz obenauf liegt, ist es nicht automatisch der wichtigste Teil einer Bewerbung. Viele Personaler lesen ein Anschreiben nur, wenn sie im Lebenslauf des Bewerbers interessante Punkte finden – und ihnen das Foto gefällt. Das bedeutet natürlich nicht, dass sich Bewerber – insbesondere Hochschulabsolventen – mit dem Anschreiben keine Mühe geben sollten. Ein schlampig heruntergetipptes Anschreiben kann die schönste Bewerbung versauen. Aber Bewerber sollten sich vom Anschreiben nicht zu sehr entmutigen lassen und nicht stundenlang über der Formulierung eines Halbsatzes brüten.