Richtig bewerben: Praktikum

Für viele Schüler und Studierende ist die Bewerbung auf einen Praktikumsplatz die erste Bewerbung, die sie schreiben müssen. In Form und Inhalt gelten bei der Bewerbung um einen Praktikumsplatz generell dieselben Regeln, wie bei jeder anderen Bewerbung. Manche Unternehmen erwarten von zukünftigen Praktikanten allerdings nur eine sogenannte Kurzbewerbung, bestehend aus Anschreiben und einem höchstens zweiseitigen Lebenslauf.

Die Bewerbung für einen Praktikumsplatz ist eine gute Übung: Bewerber können sich ausprobieren, ohne dass sie zuviel zu verlieren haben. Besonders beim Bewerbungsgespräche haben viele Menschen mit Nervosität zu kämpfen, verhaspeln sich beim Sprechen oder vergessen, was sie sagen wollten. Im schlimmsten Fall kann diese Unsicherheit als Inkompetenz gedeutet werden und den Bewerber zurückwerfen.

Aber: Übung macht den Meister. Wer so früh wie möglich anfängt, sich in Bewerbungssituationen selbstständig zu bewegen, wird später weniger Probleme damit haben. Deshalb gilt schon für Schüler: Möglichst selbstständig auf Gesprächspartner zugehen. Viele Eltern möchten ihre Kinder beim ersten Bewerbungsgespräch begleiten oder übernehmen sogar die Initiative und rufen im Namen ihrer Kinder bei Betrieben an, um sich nach einem Praktikumsplatz zu erkundigen: Das hinterlässt keinen guten Eindruck. Zwar zeichnet sich ein guter Praktikumsplatz nicht zuletzt dadurch aus, dass jeder Praktikant einen direkten Ansprechpartner (Betreuer) hat und in erster Linie etwas lernt. Aber ein Schüler soll im Praktikum auch seine Selbstständigkeit beweisen – am besten von Anfang an.