Motivationsschreiben und Zeugnisse

Viele Unternehmen fordern bereits in der Stellenausschreibung von ihren Bewerbern ein Motivationsschreiben. Aber auch wenn es nicht verlangt wird, kann ein Motivationsschreiben ein nützliches Instrument sein, um sich von anderen Bewerbern abzusetzen. Es bietet Bewerbern die Möglichkeit, auf einer Seite ihre Stärken ausdrücklich hervorzuheben und ihre Eignung für die ausgeschriebene Stelle zu unterstreichen.

Das Motivationsschreiben folgt auf Anschreiben und Lebenslauf und wird deshalb oft auch "Seite 3" genannt. Für den Aufbau dieser Seite stehen Bewerbern viele Varianten offen. Möglich ist zum Beispiel eine Frage-Antwort-Konstruktion wie "Suchen Sie jemanden, der... Ich biete Ihnen..." oder eine ganz persönliche Darstellung nach dem Motto "Das bin ich". Wichtig ist, dass Bewerber im Motivationsschreiben klar zum Ausdruck bringen, warum es für sie so wichtig ist, genau diesen Job zu bekommen. Diese Frage muss jeder Bewerber zunächst für sich selbst beantworten – nur dann kann er ein gutes Motivationsschreiben zu Papier bringen.

Nach dem Motivationsschreiben folgen Anlagenverzeichnis und Zeugnisse. Wer nur ein Zeugnis vorzulegen hat, kann auf ein Anlagenverzeichnis natürlich verzichten. Das Zeugnis wird dann einfach zuletzt in der Bewerbungsmappe abgeheftet. Mehrere Zeugnisse in antichronologischer Reihenfolge abheften – das jüngste ganz nach oben.